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Querdenkerin mit herbem preußischem Charme
Nordwest Zeitung, 16.04.2012

(...) Barbara Kuster begeistert mit großer Klappe, Gesang und Tanz.. (...)


Preußische Tina Turner mit perfekten Pointen.
Barbara Kuster zum ersten und sicher nicht zum letzten Mal im Bürgerhaus Schortens

Jeversches Wochenblatt, 15.04.2012

(...) Die Kuster nimmt alles und jeden aufs Korn, die kleinen Unwägbarkeiten des Alltags genauso wie die Politik im Großen und im Kleinen, das Zusammenleben von Frau und Mann, die nervtötenden Diskussionen mit Pubertierenden und die erhöhten Anforderungen moderner Kultur. Ihre Pointen sitzen, sie ist eine genaue Beobachterin, scharfe Analytikerin, hervorragende Sängerin und ihre Mimik ist köstlich.

Damit hat sie am Sonnabend beim Schortenser Publikum eine Punktlandung hingelegt.


Wortergüsse voller Pointen
Kreiszeitung Wesermarsch, 08.03.2012

Brake. Preußischer Charme ist das Markenzeichen von Barbara Kuster.
Angetreten, der allzeit um sich greifenden Verweichlichung die Stirn zu bieten,
begeisterte die Brandenburger Kabarettistin gleich an zwei Abenden hintereinander
mit ihrem Best-of- Programm „Haltung ist alles“ im Fischerhaus. Liebhaber bissig-amüsanter Unterhaltung kamen dabei voll auf ihre Kosten. (...)
In ihrem mehr als zweistündigen Programm bringt Barbara Kuster die große Politik und die kleinen Dramen des Alltags auf den Punkt. Ironisch bis zynisch kommentiert sie das Zeitgeschehen, mal eingepackt in alltägliche Geschichten, mal als kleine Spitze in unauffälligen Nebensätzen. (...) Das Publikum lachte Tränen. Ohne Zugabe ließ man die Powerfrau am Ende nicht von der Bühne.


Preußische Rockröhre - Barbara Kuster begeistert im PiK in Memmingen.
Energiegeladene Gesangs- und Tanzmaschine – Messerscharfe Parodien

www.all-in.de, 14.02.2012

Ab dem Zeitpunkt, wenn Barbara Kuster die Bühne betritt, verändert sich etwas im
Raum. In diesem Fall im PiK, das an diesem eiskalten Winterabend gerammelt voll ist. Es ist so, als würden alle Zuschauer innerlich Haltung annehmen vor einer auf den ersten Blick fast unscheinbaren Frau.

Als überzeugte Preußin in Bayern setzt sie sich durch, bestimmt das Tempo – ein ganz schön schnelles Tempo, das laut Ankündigung „nicht ganz unanstrengend werden kann“, trotzdem aber jeden sofort mit sich reißt. „Ab 20 Uhr wird zurückgeschossen“ heißt Barbara Kusters über zweistündiges Programm.

Man folgt ihr gerne, lässt sich überraschen und überrumpeln und gerät schließlich ins Lachen über sich selbst, die Gesellschaft und die Politik. Gut beobachtet und messerscharf parodiert Kuster sich selbst, ihre Familie, Angela Merkel, Marlene Dietrich und immer wieder – als würde es sie überkommen – Tina Turner.

Sie tanzt und singt dabei wie eine soulige Rockröhre und verwandelt sich im Stegreif von der akkurat präzisen Preußin mit Sekretärinnenbrille und schwarzem Frauenkostümchen zur unaufhaltbar tanzenden, jeden Ton exakt treffenden Gesangs- und Tanzmaschine. Ohne Perücke, ohne Kostüm, nur durch Haltung, Hüftschwung und Gestik. (...)


"Haltung ist Alles": Preußische Zucht und Ordnung im Saal
Cellesche Zeitung, 22.11.2011

(...) Genuss auf hohem Niveau, mit klarem Geist und gesundem Humor.
Eine Powerfrau mit Hochdruckstimme. (...) Riesenapplaus und zwei tolle Zugaben für eine vielseitige, stimm- und schauspielstarke Künstlerin, die auf den einschlägigen Bühnen Deutschlands auftritt. Absolut hörens- und sehenswert.


Brandungsfelsen in der Unfallklinik
Der Westen, 14.11.2011

(...) Preußisch korrekt und schnodderig, altjungferliche Gouvernante und diebischer Schalk scheinen für die Potsdamerin keine Gegensätze zu sein.
Wenn Barbara Kuster ihren Alltag sprachlich und gesanglich in Szene setzte, war ihrem Kabarettprogramm deutlich das solide Fundament (...) anzumerken.
Was Barbara Kuster ganz besonders auszeichnet, ist ihre Präsenz und ihre stimmliche Vielseitigkeit. (...) Die rund 150 Zuschauer in der Unfallklinik haben die Künstlerin dafür begeistert gefeiert. (...)


Preußische Kabarett-Walküre ohne Pardon.
Barbara Kuster bei Stralsund-Auftritt frenetisch gefeiert

Ostsee-Zeitung, 03.11.2011

(...) Kabarett mit soviel Biss ist unserer Comedy-Welt selten geworden, und deshalb waren die derb-schönen Pointen der Kuster wie Balsam für entwöhnte Satire-Liebhaber. (...) Das Stralsunder Publikum feierte Barbara Kuster frenetisch und erklatschte sich diverse Zugaben.


Barbar Kuster wird Erwartungen gerecht
Meinerzhagener Zeitung vom 24.10.2011

Die Künstlerin Barbara Kuster bewirbt sich selbst mit der Beschreibung „gesamtdeutsches Kraftpaket“. Beim Kabarett-Abend am Sonntag in der Villa am Wall stellte sich die Power-Frau wie erwartet selbstsicher einem anspruchsvollen Publikum und erfüllte die hoch gesteckten Erwartungen mühelos. (...)


Stimmwunder aus Potsdam
Kölner Stadtanzeiger vom 09.10.2011

(...) Wenn eine preußisch gesinnte, schwarz gewandete Jungfer zum Erotik-Nachhilfekurs bei der VHS geht, sind die Lachsalven programmiert. Wenn diese Powerfrau, die Angela Merkel immer mal wieder gern tröstend übers Haar streicheln möchte, dann den Rock hochschiebt und losröhrt wie Tina Turner, dann münden die Lachsalven in Begeisterungsstürme. (...)


Brachiale Einparkhilfe mit Rammstein
Kreiszeitung, 28.02.2011

Was für eine Frau, was für ein herrlicher Abend! Hätte das Publikum an der Uhr drehen können, wären sicherlich nach zwei Stunden Kabarett mit einer einfach tollen Barbara Kuster mehr als „nur“ drei Zugaben im Gleis 1 herausgekommen. […]


Eine geballte Ladung Global-Zynismus
Badische Zeitung, 10.11.2010

Die Projektile, die die Kabarettistin Barbara Kuster abschießt, verfehlen ihr Ziel nicht.
[…] Bei Barbara Kuster wird nicht lang gefackelt oder diplomatisch gesülzt.
Ihr Motto „Ab 20 Uhr wird zurückgeschossen.“
Woher die Schüsse kommen, gegen die sie sich mit gleichen Mitteln zur Wehr setzen muss, wird im Verlaufe ihres zweistündigen Programms deutlich: die schlechten Politiker mit ihrer noch schlechteren Politik, die seichte Fernsehunterhaltung. Die eigene Kindheit in der DDR, die Jugend von heute, die Segnungen moderner Pädagogik, [...] die Globalisierung, der Einsatz der deutschen Truppen in Afghanistan.
Was dafür sorgt, dass einem bei der geballten Ladung Global-Zynismus das Lachen nicht im Halse stecken bleibt ist: Diese Frau schießt nicht nur verdammt zielsicher um sich herum, sie richtet die Waffen auch gerne schonungslos auf sich selbst. […] Für die Zugaben hat sie sich zwei Mega-Knaller aufgespart: eine gruslig-schräge Parodie auf die Brachial-Rocker von Rammstein, zu der die Heidi-Performance passt wie die Faust aufs Auge. Genial.


Kabarett: Barbara Kuster im Atelier Theater
Kölner Stadt-Anzeiger, 05.11.2010

Sie sollte zum Pflichtprogramm für all jene werden, die behaupten, es gäbe keine politischen Kabarettistinnen: Barbara Kuster ist der lebende Beweis dafür, dass Frauen durchaus dazu in der Lage sind, die Berliner Regierungsriege genüsslich auseinanderzupflücken. […] In „Ab 20 Uhr wird zurückgeschossen“, so der passende Titel des scharfsinnigen Abends, beinhaltet darüber hinaus eine Lektion in Sachen DDR, also einen Blick zurück in vergangene Zeiten, in denen alle kleinen Kinder „getöpft“ wurden – was so viel heißt wie: Sie wurden auf den Topf gesetzt, während sie das Parteiprogramm auswendig lernen mussten. Dass die in Babelsberg beheimatete Kabarettistin außerdem eine blendende Rock-Sängerin ist, die man weder mit Tina Turner noch mit der Rockband Rammstein verwechseln sollte, macht den Witz ihrer grandiosen Performance perfekt.


Barbara Kuster brannte im Kino ein Feuerwerk an Pointen und Musik ab
Butzbacher Zeitung, 30.10.2010

Sie ist eine Frau wie ein Vulkan und war einst eine der schärfsten Soulmusikerinnen der verblichenen DDR. Die Rede ist von der Potsdamer Musikkabarettistin Barbara Kuster, die am Mittwochabend im Capitol im Rahmen der Kino-Kleinkunstreihe zu Gast war.
Mit Ihrem Programm „Ab 20 Uhr wird zurückgeschossen“ entfachte sie ein zweistündiges Feuerwerk aus Pointen, Musik, Gestik und Mimik. Am Ende erhielt die Grande Dame der deutschen Comedy minutenlangen Applaus. […] Und auch zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik hat die Kuster ihr Sprüchlein parat: „Früher kamen die Russen mit dem Panzer, heute kommen sie durch die Gasleitung“. Trotzdem hätten es die Politiker nicht leicht, sie würden ständig von Phoenix-Kameras überwacht und könnten nicht mal in Ruhe auf der Bundestagstoilette Kokain reinziehen. Denn im Spülkasten sitze ein Journalist und schreibe mit. […] Richtig zur Hochform läuft die Kuster auf, wenn sie singt. Mühelos moduliert sie die Oktaven rauf und runter. Da begeistert sie mit hochgerafftem Röckchen als Tina Turner zu „Potsdam City Limits“, oder sie beeindruckt als Marlene Dietrich mit „Ich hab im Keller noch nen Weißwein kaltgestellt“. Auch als Gruftie mit schummriger Beleuchtung in schwarzer Robe und dem Lied „Grabsteinland“ weiß sie zu überzeugen.
Kurzum: ein großartiger Kabarettabend, bei dem die Zeit (leider) wie im Fluge verging.


Mit der Kettensäge an Merkels Frisur
Wiesbadener Tagblatt, 27.09.2010

[…]„Ab 20 Uhr wird zurückgeschossen!“ lautete der Titel des Musik-Kabaretts mit Barbara Kuster aus Potsdam- Babelsberg. Dem Ort, wo es vor dem Krieg die UFA und zu DDR-Zeiten die DEFA gab, wo heute Joop und Günther Jauch leben. Und Barbara Kuster. […] Sie sei bekennende Preußin, erklärte die große Blonde im dunkelgrauen Outfit. Im Dialog mit sich und dem Publikum marschierte sie fortan über die Bühne: immer zwei Schritte vor und zwei zurück. […] Manchmal ist sie doppelbödig. Was Ulrich Mühe noch flink per Hand habe aufzeichnen müssen, das spioniere inzwischen wesentlich effizienter die Telekom ihren Mitarbeitern hinterher. Gemeint war Ulrich Mühe alias Stasi- Hauptmann Wiesler im „Leben der Anderen“. Verheiratet ist die selbst textende Preußin mit einem Potsdamer SPD-Mann. „Ich mache Kabarett, er Realsatire“, frozzelte die Gattin. Dafür darf er nachts mit der Kettensäge auf dem CDU-Wahlplakat vor Kusters Haus der Kanzlerin den Pony kürzen.

Am besten ist Kuster, wenn sie singt. Nicht umsonst hat sie vor zig Jahren in der DDR mal als Sängerin der Modern Soul Band auf der Bühne gestanden. Zum Schreien komisch parodierte sie im musikalischen Teil ihres Programms immer wieder mal Tina Turner oder rockte flott den „Babelsberg- Song“. Und „performancete“ in ein schwarzes Tuch gehüllt mit gruftig hallender Stimme und schrillem Schrei ihr Gedicht vom Grabsteinland: „Wenn dem Tag die Luft ausgeht, graue Nebel wallen, tote Sterne fallen“. Im Pariser Hoftheater wurde es dann richtig schaurig schön.


Kuster ist Quell bissigen Spots
SZON Ravensburg, 28.03.2009

„Sie ist eine überschäumende Ladung an Energie, was das politische Kabarett angeht. Barbara Kuster ist einmalig und erlebenswert. "Ab 20 Uhr wird zurück geschossen!" heißt ihr Programm, mit dem sie am Donnerstagabend in der Ravensburger Zehntscheuer gastierte und ihrem Publikum die Großen der Politbühne schmackhaft machte.“ „Ihre "One-Woman-Show" ist spritzig, quirlig, verliert uster als Selbsterfinderin agiert nie an Boden und kommt völlig unverkopft wie aus dem Revolvergürtel geschossen heraus.“



Barbara Kuster im Düsseldorfer Kom(m)ödchen:
NRZ Düsseldorf, 14. 01. 2008

Die Potsdamerin gibt als Domina auf der Bühne von der ersten Minute an den Ton an und duldet keinen Widerpruch. Eine wandlungsfähige Stimme ist ihre große Stärke. Dass Frauen langsam kommen, dafür aber gewaltig, sang Ina Deter mal in den Achtzigern, und wahrscheinlich hat die Potsdamer Kabarettistin Barbara Kuster schon damals nur milde darüber lächeln können. Von wegen langsam - im voll besetzten Kom(m)ödchen war von der erste Minute an klar, wer den Ton angibt. "Ich sage es nur einmal und werde es auch nicht wiederholen - Guten Abend!" Widerspruch duldet die walkürenhafte Frau im engen schwarzen Kostüm mit Krawatte nicht, aber wer wollte dieser Domina auf der Bühne schon widersprechen? ....

Zu ganzer Stärke läuft Frau Kuster jedoch als Sängerin auf, mit wandlungsfähiger Stimme kann sie alles, von der Yvonne Catterfeld zur Celine Dion-Parodie bis hin zu Rammstein. Denen billigt sie zumindest "Hass-Entsorgung" zu und gibt brachiale Einparkhilfe im Düsterton: "Keine Lücke weit und breit - böse Zeit, böse Zeit."



Die Potsdamerin Barbara Kuster zieht auf der Bühne
den "Giftzahn der Zeit".

Westdeutsche Zeitung, 14. 01. 2008

Barbara Kuster wirkt auf der Bühne wie das gestrenge Fräulein Lehrerin aus vergangenen Tagen: die blonden Haare zur Kurzhaarfrisur geschnitten, der schwarze Rock bis über die Knie, ein Oberteil mit riesigen Taschen - geeignet etwa für Bleistifte, Notenbücher, Kreide. Der scharfe Blick fixiert über die Ränder der schmalen Brille hinweg mal diesen mal jenen Besucher im Kom(m)ödchen. Keine Frage: Diese Frau hat Bühnenpräsenz...

In Kusters rund zweistündigem Bühnen-Programm mit dem vielsagenden Titel "Giftzahn der Zeit" beschreibt eine toughe Frau, die nach eigener Aussage schon Haftcreme für die Zähne braucht, ihr Familienleben in Brandenburg. Der Ehemann, ein SPD-Unterbezirksfunktionär, wird als leicht dümmlicher Gutmensch beschrieben, der sich ohne Hilfe der Gattin im eigenen Keller verläuft... zur Höchstform läuft Barbara Kuster erst auf, als sie zu Musik vom Band ihre schreiend komischen Lieder zum Besten gibt. Mal röhrt sie wie die weibliche Version von Joe Cocker den Rock-Song vom Bodybuilding-Fan, mal hört sie sich an wie Eros Ramazotti, der mit Reißzwecken gegurgelt hat: "Bella Italia", so der Name des Stücks. Und als Marlene Dietrich-Verschnitt mit Erotik-Kurs-Erfahrungen wirft Kuster all ihre Versprechungen über Bord und setzt - zur Begeisterung des Publikums - ironisch sämtliche weiblichen Reize ein. Das ist Musik-Kabarett der Spitzenklasse!



"Ich singe zurück!" warnt "Preußin" Barbara Kuster im Atelier-Theater
Kölnische Rundschau, 11. 10. 2007 

Die Frau weiß, was sie will. Wenn Barbara Kuster im grauen Kostüm die Bühne des Atelier-Theaters betritt, umweht die "bekennende Preußin" der kühle Geist ihrer Vorfahren: In ihrem, neuen Programm "Ich singe zurück!" bringt Kuster die große Politik und die kleinen Dramen des Alltags auf den Punkt. An was wir uns so alles gewöhnt haben: Gesundheitsreform, Wladimir Putin, und abends dann zwei, drei Flaschen Rotwein. Kuster geht in die Offensive: Chirurgische Eingriffe in Eigenregie durchzuführen, spart eine Menge Geld. Und beim Herzstillstand wirkt der entschlossene Griff in die Steckdose manchmal Wunder...

Auch im Ausland vertritt Barbara Kuster entschieden die deutschen Interessen. Als sie ihre Tochter in London besucht, wird erst mal ordentlich Sauerkraut und Schwarzbrot in die WG eingeschleust. Nach so aufreibenden Missionen lässt sich auch eine Frau mit Haltung gern für ein paar Minuten gehen. Egal ob Barbara Kuster "Nutbush City Limits" von Tina Turner röhrt oder mit Rammstein auf Parkplatzsuche geht, ihre Stimme reißt alles raus. Da geht die ganze Disziplin flöten, auch beim begeisterten Publikum...



Mittelbayerische Zeitung

"... der Respekt gebietende Titel von Barbara Kusters Musikkabarett, war zugleich Devise und Beschreibung für das Temperamentgewitter der Brandenburger Power-Kabarettistin. Kuster unternahm vielmehr einen spitzzüngigen, aber niemals richtig boshaften Streifzug durch alle Belange des Lebens."

"Doch von Anfang an: eher tiefgründig und bissig der erste Teil - da ging es um große Geschichte, kleine Kanzler, um weite Felder und zu enge Röcke. Barbara Kuster holte aus, brachte die Bilder ins Spiel, die sie für den zweiten Teil benötigte. Pawlow im Kleinen eben, aber nicht weniger wirkungsvoll: Man präsentiere dem Publikum etwas, bringe es damit zu Lachen - und im Folgenden reichen Stichworte aus, um Szenenapplaus zu ernten. So machen das auch die Großen, denen Barbara Kuster in nichts nachsteht. "Die Glocke" Kategorie: Muss man gesehen haben."



Wolfsburger Nachrichten

"Barbara Kuster begeisterte mit hoch energetischer Aufführung im Galerie-Theater, sie zeigte ihr brandneues Programm "Giftzahn der Zeit" und begeisterte damit die knapp 80 Zuschauer...  Ironisch bis zynisch kommentierte sie das Zeltgeschehen, mal eingepackt in alltägliche Geschichten, mal als kleine Spitze in unauffälligen Nebensätzen. Kraftvoll ist ein Begriff, der bei Barbara Küster eint echte Untertreibung ist. In irrem Tempo raste sie durch das Leben einer Kabarettistin, die mit einem SPD-Politiker verheiratet ist..."



"Der "Giftzahn der Zeit" kam als bittersüße Pille daher...
Emsdettener Volkszeitung

Mit einem kabarettistischen Bonbon schlossen die 11. Emsdettener Theatertage. Knapp 300 Besucher waren am Freitagabend zur Abschlußveranstaltung der 11. Emsdettener Theatertage in den Bürgersaal gekommen. Der emskult offerierte ihnen mit Barbara Kuster einen wahren Leckerbissen, ganz im Sinne des hohen Anspruchs am Niveau dieser Veranstaltungsreihe. Dem einnehmenden Wesen und starken Bühnenpräsenz von Barbara Kuster konnte man sich nicht entziehen. Ihre Virtuosität im Umgang mit der Sprache faszinierte. Stimmgewaltig erstickte sie selbst den kleinsten Widerspruch, führte nicht nur das hiesige Publikum durch den Dschungel der aktuellen politischen Wirren, sondern dirigierte lässig und weltgewandt noch per Headset den leicht naiven Ehemann im heimischen Idyll."



Kraftvoll zugebissen
Kölner Stadt-Anzeiger

Barbara Kuster erfreute beim Kölner Comedy-Festival. Es ist nicht einfach, als "bekennende Preußin" mit einem sozialdemokratischen Weltverbesserer verheiratet zu sein. Der Mann hat schon Schwierigkeiten, den eigenen Keller zu finden, und ein Ausflug ins luxuriöse Gewühl des KDW fügt ihm bleibende Schäden zu. Trotzdem liebt Barbara Kuster ihren Jens Rainer - kurz J. R. Seine und ihre Familiengeschichte ist die Basisstation ihres neuen Programms "Der Giftzahn der Zeit", mit dem sie im Atelier-Theater kraftvoll zubiss. Ganz nach dem Anti-Weichei-Motto: "Von wegen Chakra, Chakra und Shanti, Shanti - umgraben im Garten hilft auch manchmal."

Fitnesswahn und Italienurlaub, Steuerflucht und Christiansens "Sonntagskonklave" -
vor Kuster ist nichts sicher. Ihre Energie ist mitreißend, ihre Selbstironie gnadenlos, da verzeiht man gern, dass manche Beobachtungen nur an der Oberfläche piksen. Kusters Lieder lassen ohnehin alles vergessen, die Parodien auf Showsternchen Yvonne Catterfield, Altrocker Udo Lindenberg und die Carmen „aus Babelsberg“. Furios die beschwipste Hommage einer Keller-Trinkerin an Marlene Dietrich und die Pathos-geladene Parkplatzsuche im "Ramstein"-Sound.



Barbara Kuster ist Power pur:
Leipziger Volkszeitung

Wer auf offener Bühne solche Waden aus den Hosenbeinen krempelt, hat seinen Frieden mit Gott und allen Feinden gemacht. Nicht mit der kränkelnden Welt - über die hat sie allerhand zu sagen und zu singen. Letzteres berauschend. Die ehemalige Rockröhre (Modern Soul) hantiert bei ihren musikalischen Parodien virtuos mit Stilen - da fegt der Sound von Kurt Weill, Marlene Dietrich und Udo Lindenberg von der Bühne oder schluchzt und schmust sich nach Yvonne Catterfeld durch den Saal. Rammstein rammelt auf der Suche nach einem "Parkplatz in der Großstadt" aus den Boxen. Publikum flach gelegt! Zwischen den mit musikalischer Präzision vorgetragenen Songs ,witzige, kampferprobte Verbal-Akrobatik. Ostwurzeln werden selbstbewusst zur Schau gestellt. In der Geschichte vom Urlaub im italienischen Nobelhotel etwa. Wo die "Gucci-Badeanzüge" um den Pool liegen und Stielaugen kriegen, wenn die Kuster im "DDR-Kampfsportanzug und eng anliegender Badekappe" ans Wasser schreitet. Für politische Arbeitsteilung sorgt der nicht anwesende, aber programmpräsente Gatte, SPD-Unterbezirksvorsitzender in Potsdam. "Ich mache Kabarett, er Realsatire." Ein Kämpfer, der nachts mit der Kettensäge Merkel auf dem Wahlplakat vorm Haus den Pony gestutzt hat... Ein Mix aus Gesellschaftlichem und Privatem als aktueller Stimmungsbericht. Den bieten andere auch. Aber selten in dieser zupackend selbstironischen Art. Da ist der Name Kuster Markenzeichen und Gütesiegel.